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Ingo
Lichtenegger will uns aufmerksam machen auf die Schönheiten
ringsum, er will uns die Bildekräfte der Natur zeigen. Dabei
kommt es ihm darauf an, auch die Energie zu zeigen, die in der
Natur alles Schöne erst ermöglicht. So halten viele
Bilder die Energie des Lichtes fest, weil es alles Leben erst
erweckt und weil es immer auch Symbol des Unsichtbaren und damit
Symbol Gottes ist.
Der
Maler dechiffriert die Sprache der Natur und fertigt mit seinen
Bildern sozusagen eine Abschrift ihres Alphabetes an. Dabei weiß
er, dass der Schlüssel zu allen Geheimnissen der Natur die
Einfühlsamkeit ist. Auch verwandelt er sein Tölzer Atelier
ab und zu in ein Laboratorium, um wie ein Wissenschaftler in Experimenten
mit chemischen Substanzen Naturvorgänge wie Metamorphosen
„en miniature“ nachzustellen. Dabei entdeckt der Maler interessante
Formen und Strukturen für seine Bilder.
Lichtenegger
flüchtet aber nicht in die heile Welt der Natur, sondern
beobachtet äußerst engagiert das Tagesgeschehen. So
entstand eine Bildserie, in der er sich kritisch mit jüngsten
wissenschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzt, vor allen mit
der Gentechnik, und weist damit auf die Hybris vieler Wissenschaftler
hin, die meinen, die „Krone der Schöpfung“ zu sein.
In
letzter Zeit schuf Lichtenegger Bilder zum Thema „Umweltgefährdung“.
Gerade an diesen wird deutlich, dass Kunst viel mehr ist als ein
bloß ästhetisches Phänomen, sie kann künden
von Schönem, aber auch von Tragischem, Hässlichem und
Kritisierenswertem. Immer ist der „Künd-stler“ sensible Membran,
er nimmt auf, verarbeitet gedanklich und setzt dann um in seine
Malerei, damit auch andere diese Kundschaften vernehmen können.
Auszug
aus einer Rezension der Kunsthistorikerin
Dr.
Martina Marschall
März
2001

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| 1946
ab
1957
|
in
Graz geboren, aufgewachsen als Bauernsohn in Bad Waltersdorf
in der Oststeiermark.
Besuch
des Realgymnasiums in Fürstenfeld, besondere Förderung
durch den Kunsterzieher, Graphiker und Maler Prof. Hans Fronius
(1903-1988) |
| ab
1968 |
tätig
als Grund- und Hauptschullehrer in Pöllauberg
und Gleisdorf in der Steiermark sowie in Bregenz in Vorarlberg |
| 1988-1997 |
Kunsterzieher
in München
Gestaltung
von Bühnenbildern und Masken für das Schultheater.
Plakate und Festdekorationen
Erfolgreiche
Teilnahme bei bayerischen und europäischen Schüler-
Malwettbewerben. |
| seit
1994 |
intensive
Beschäftigung mit Malerei, erste Ausstellung in Frascati,
Italien |
| seit
1997 |
als
freischaffender Künstler tätig |
| seit
1998 |
lebt
und arbeitet er in Bad
Tölz |
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| 1997 |
Ausstellungsbeteiligung
Gasteig, München |
| 1997 |
Ausstellungsbeteiligung
Stuttgart, Voltastraße |
| 1998 |
Bildungszentrum
SIEMENS, München |
| 6/1998 |
"Landschaften
aus dem Isarwinkel" Einzelausstellung im Heimat- und Bürgerhaus
Bad Tölz |
| 6/1999 |
"Landschaften
des Voralpenlandes" Pfingstausstellung Bad Tölz |
| 2/2000 |
"Kultur
im Lettenholz" Lettenholzschule Bad Tölz |
| 3/2000 |
Kreuzweg-Ausstellung
in Unterhaching, Gemeindezentrum St. Korbinian |
| 4/2000 |
Kreuzweg-Ausstellung
im Kloster Benediktbeuern, Kreuzgang |
| 6/2000 |
"Land
und Neuland" Pfingstausstellung Bad Tölz |
| 8/2000 |
Beteiligung
an der 47. Bayrischzeller Kunstausstellung |
| 12/2000 |
Beteiligung
an der Ausstellung "Gottesbilder" in Rosenheim |
| 1/2001 |
"
Grüsse ans 21.Jahrhundert" Freiraum e.V., München |
| 2
- 4/2001 |
"Natur-Land"
im Schlossgut Oberambach am Starnberger See |
| 4/2001 |
"Kreuzwegstationen"
in der Dormition-Abbey in Jerusalem |
| 4
- 5/2001 |
"Landschaften"
bei "Augenstern" in der Sternstraße in München |
| 6/2001 |
"Nur
Blumen" in Bad Tölz |
| 8/2001 |
48.Bayrischzeller
Kunstausstellung Beteiligung |
| 3/2002 |
Kreuzwegausstellung
Weilheim Mariä Himmelfahrt |
| 5/2002 |
Pfingstausstellung
Bad Tölz |
| 7/2002 |
"natura viva" Schloss
Pöllau Steiermark |
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